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Energie sparen: Nicht nur in den eigenen vier Wänden ein wichtiges Thema


Energie sparen: Nicht nur in den eigenen vier Wänden ein wichtiges Thema

Wie wir in unseren eigenen vier Wänden Energie sparen können, dürfte den meisten Hausbesitzern bereits klar sein. Doch wie sieht es außerhalb des persönlichen Refugiums auf? Es sind schließlich nicht nur die einzelnen Haushalte, die Energie verbrauchen. Auch öffentliche Einrichtungen und verschiedenste Unternehmen tragen ihren Teil zu den insgesamt 2.500 TWh (Terrawattstunden) bei, die in Deutschland jährlich verbraucht werden.

Energie sparen; Bild: © Jupiterimages/Comstock/Thinkstock

Energie sparen; Bild: © Jupiterimages/Comstock/Thinkstock

Die Kosten für diese Menge an Energie betragen dabei ungefähr 260 Milliarden Euro. Es ist also an der Zeit, sich zu fragen, wie wir auch auf der Arbeit, in der Lagerhalle oder im Büro dafür sorgen können, dass nicht mehr Energie verbraucht wird als unbedingt nötig ist.

 

Das Stichwort: die richtige Isolierung

Als Arbeitnehmer darf man sich in diesem Fall weniger angesprochen fühlen, schließlich ist man nicht für die Isolierung des Gebäudes oder der Lagerhalle verantwortlich, in der man arbeitet. Hier ist der Arbeitgeber gefragt, der bereits auf der Suche nach passenden Büroräumen oder Lagerräumlichkeiten darauf achten sollte, dass diese richtig isoliert und gedämmt sind. Nur so ist gewährleistet, dass man nicht unnütz Energie verschwendet. Außerdem wirkt sich eine gute Isolierung der Arbeitsräume ebenso positiv auf die Mitarbeiter aus. Im Sommer haben es diese nämlich angenehm kühl, während es im Winter auch bei geringem Energieaufwand kuschelig warm bleibt. Wer selbst baut, kann dabei natürlich schon direkt von Anfang großen Einfluss auf die Energieeffizienz eines Gebäudes nehmen. Dieser sollte hier unbedingt geltend gemacht werden, auch wenn man nicht ein mehrstöckiges Bürogebäude, sondern eine Lagerhalle bauen möchte. Inzwischen haben sich verschiedenste Anbieter im Übrigen der aktuellen Situation angepasst und bieten hier diverse Möglichkeiten, um energieeffizient zu bauen.

Energie sparen für Unternehmen mit dem KfW-Energieeffizienzprogramm

Die ‚Initiative Energieeffizienz im Mittelstand‘ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie bietet mittelständischen Unternehmen, deren Stromkosten über 5.000 Euro liegen, die Möglichkeit, sich durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) finanzielle Unterstützung für energiesparende Maßnahmen zu sichern. Arbeitgebern bietet sich hier die Gelegenheit, in die Zukunft ihres Unternehmens zu investieren und die Kosten für Strom und Energie langfristig zu senken. Um an dem Programm der KfW teilnehmen zu können, ist das Einreichen eines Antrags bei einem sogenannten Regionalpartner sowie die Online-Versendung der Daten nötig. Regionalpartner können zum Beispiel sein:

  • die Handels- und Handwerkskammer
  • eine Energie-Agentur
  • oder eine Wirtschaftsfördergesellschaft.

Die Zinsen der von der KfW vergebenen Kredite sind besonders niedrig und ermöglichen es so auch kleineren Unternehmen, die finanziellen Mittel für Energieeffizienzmaßnahmen zusammentragen zu können.

 

Tipps für den Arbeitnehmer

Auch als Arbeitnehmer hat man nicht nur im Eigenheim, sondern auch am Arbeitsplatz die Möglichkeit, Energie einzusparen. Geräte wie Computer sollten beispielsweise nie auf Standby gestellt werden, wenn man nach Feierabend das Büro verlässt. Auch im Fall längerer Pausen (wie zum Beispiel zur Mittagszeit) können elektrische Geräte besser abgeschaltet werden, anstatt sie unbenutzt im Ruhemodus laufen zu lassen. Sinnvoll ist es außerdem, sich beim Arbeitgeber für die Anschaffung von Steckerleisten einzusetzen. Verfügen diese über einen An- bzw. Ausschalter, können nur mit einem Knopfdruck ohne Probleme alle Geräte auf einmal ausgeschaltet werden. Darüber hinaus sollten, sofern sie noch vorhanden sind, herkömmliche Glühbirnen gegen Energiesparlampen getauscht werden. Allein solch eine kleine Maßnahme kann die Stromeffizienz in einem kleinen Büroraum bereits verfünffachen.

 

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