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Fußbodenheizung


Die Fußbodenheizung – eine Heizung mit Geschichte

Die Fußbodenheizung - eine Heizung mit Geschichte

Die Fußbodenheizung – eine Heizung mit Geschichte

Die Fußbodenheizung stellt eine der ältesten und beliebtesten Heizungsarten dar. Nachweislich wurde diese nämlich schon um das Jahr 700 nach Christus herum von den Römern, selbstverständlich in abgewandelter Form, genutzt. Moderne Fußbodenheizungen haben mit der altertümlichen Fußbodenheizung, bei der man die Steine des Fußbodens mit Feuer erwärmte, natürlich nicht mehr viel gemeinsam. Die Grundidee ist jedoch dieselbe geblieben: Man sorgt vom Boden aus dafür, dass das eigene Heim in wohlige Wärme getaucht wird.

 

Wärme von unten – wie funktioniert eine Fußbodenheizung?

Unter einer Fußbodenheizung versteht man eine Flächenheizung, die zur Aufnahme oder Abgabe von Wärme in einem Gebäude gedacht ist. Die Geschichte der Fußbodenheizung ist, wie bereits erwähnt, schon sehr alt. Trotzdem breitete sich diese erst in Asien aus, bevor man sie in Europa in den 80er Jahren entdeckte und ausbaute. Der größte Vorteil der Fußbodenheizung ist übrigens die hohe Behaglichkeit, die diese verströmt. Hier kann keine andere Beheizungsart mithalten. Moderne Fußbodenheizungen kommen in unzähligen Variationen und Bauarten. Beispielsweise gibt es sogenannte Warmwassersysteme, bei denen ein Rohrsystem unter dem Boden verlegt wird. Später werden diese Rohre durch ein zentrales Heizgerät mit beheiztem Wasser durchströmt, welches seine Wärme nach oben auf den darüber liegenden Boden abgibt. Hier unterscheidet man zwischen Nass- und Trockensystemen: Beim Trockensystem werden die Rohre frei unter dem Bodenbelag verlegt, während man sie beim Nasssystem mittels Estrich eingießt.

 

Fußbodenheizung; Bild: RainerSturm / pixelio.de

Fußbodenheizung; Bild: RainerSturm / pixelio.de

Die elektrische Fußbodenheizung als platzsparende Option

Ein weiterer Typ der Fußbodenheizung, der immer mehr an Beliebtheit gewinnt, ist die elektrische Fußbodenheizung. Der Vorteil einer elektrischen Fußbodenheizung ist der, dass sich diese recht schnell und einfach verlegen lässt und man kein gesondertes Heizsystem, sondern meistens nur eine Steuerung und eine Stromversorgung benötigt. Deshalb ist die elektrische Fußbodenheizung vor allem für kleinere Gebäudebereiche beliebt. Bestes Beispiel hierfür ist das Badezimmer. Ein weiterer Vorteil der elektrischen Fußbodenheizung ist der, dass sich diese für jede Verlegeart eignet. Die geringe Höhe der Matten ermöglichen eine Verlegung selbst wenn man nur wenig Platz unter den Böden zur Verfügung hat. Aber: Fußbodenheizungen eignen sich übergreifend nicht für jeden Bodenbelag. Vor allem altes und naturbelassenes Holz kann, der Wärme wegen, nur bedingt mit einer Fußbodenheizung ausgestattet werden.

Eine elektrische Fußbodenheizung mag durch Behaglichkeit bestechen, aber leider nicht durch eine hohe Heizleistung. Deshalb wird meistens neben der Fußbodenheizung noch eine Vollheizung oder eine zusätzliche Heizung empfohlen. Ausnahmen stellen hier Niedertemperaturhäuser dar. Aus diesem Grund ist die elektrische Fußbodenheizung jedoch in bestimmten Bereichen des Gebäudes als Teilheizung ungemein beliebt: Beispiele hierfür sind Einsatzgebiete wie geflieste Duschtassen, aber auch das gesamte Bad oder der Wellnessbereich. Punkten kann hier die elektrische Fußbodenheizung nicht nur, weil sie aufgrund ihrer Konstruktion weder ein aufwendiges Rohrleitungsnetz noch einen Heizkörper oder einen Schornstein benötigt. Auch, weil dadurch verhältnismäßig geringe Anschaffungs- und Installationskosten anfallen.

 

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1 comment to Fußbodenheizung

  • Dennis

    Wirklich beeindruckend, dass die Römer zu ihrer Zeit schon Fußbodenheizungen hatten. Aber es spricht für sie. Weil gerade im Winter gibt es einfach nichts Schöneres 🙂

Kommentar

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