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Eisspeicher

Eisspeicher – Funktionsweise & Kosten; Bild: Maik Schwertle / pixelio.de

Eisspeicher sind in den letzten Jahren immer häufiger zum Einsatz gekommen. Was versteht man unter einem Eisspeicher? Wie funktioniert er? Was kostet er?

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Wie gut ist die Energiesparlampe wirklich?


Vor- und Nachteile der Energiesparlampe

Energiesparlampe & Co.; Foto: Viktor Mildenberger / pixelio.de

Energiesparlampe & Co.; Foto: Viktor Mildenberger / pixelio.de

Noch nie war der Kauf einer Lampe komplizierter als heute: Glühlampe, Energiesparlampe, Halogenlampe oder doch eine neue LED; Auswahl nach Watt, Lumen, nach Effizienzklassen oder doch nach dem Kaufpreis pro Stück?

Mit dem Glühlampen-Verbot der EU sind inzwischen alle herkömmlichen Glühlampen offiziell vom Markt genommen. Das heißt, man kann Glühlampen aus eigenen Restbeständen, über den Online-Handel oder noch in wenigen Geschäften (als Restbestände) erwerben. Alternativen zur Glühlampe sind somit gefragt.

Die universell einsetzbare Lampe

Beleuchtungsmittel dienen einem bestimmten Zweck. Die Lampe soll als Leselampe genutzt werden, sie soll der Hintergrundbeleuchtung dienen, einen gesamten Raum beleuchten; sie soll nur kurzzeitig oder über lange Zeiträume genutzt werden, der Farbton soll kalt oder warm sein…. So unterschiedlich wie das Anforderungsprofil ist, so unterschiedlich sollte heutzutage auch die Lampenauswahl aussehen. Es gibt keine universell einsetzbare Lampe. Selbst die Glühlampe ist nicht perfekt. Schließlich produziert sie zu 95 Prozent „nur“ Wärme.

Doch auch die Energiesparlampe besitzt als Nachfolger der Glühlampe nicht von der Hand zu weisende Nachteile. Im Folgenden sind Vor- und Nachteile und Gerüchte hierzu zusammengefasst und erklärt. Wie sieht es aus  mit dem enthaltenen Quecksilber? Bereiten Energiesparlampen Kopfschmerzen? Sind sie in Körpernähe gefährlich? Sind sie viel kurzlebiger? Kann kann gar nicht so viel Energie sparen ? ….

Alternativen und Nachfolgemodelle zur Glühlampe

Die Energiesparlampe galt lange Zeit als Alternative für die Glühlampe galt, insbesondere bei Leuchten mit dem üblichen E27-Schraubsockel. Inzwischen hat sich die LED immer mehr als Nachfolgemodell etabliert.

1. LED

Dabei hat Stiftung Warentest alternative LED-Lampen als Ersatz für die 75-Watt-Glühlampe bzw. entsprechende Energiesarlampen getestet. Im Test waren LED-Lampen mit verschiedenen Bauarten: E27-Sockel, E14-Sockel, GU10, GU5.3 und G9. Der große Vorteil der LED liegt vor allem in einer 10 bis 15-fachen höheren Effizienz der LED’s im Vergleich zu Glühlampen, so dass daher über 90 Prozent der Stromkosten eingespart werden können. Hinzu kommt die enorm hohe Lebensdauer der LED-Lampen.

2. Energiesparlampe

Doch auch die Energiesparlampe lebt etwa 6 bis 15 Mal länger als die Glühlampe und verbraucht bei gleichem Lichtstrom etwa 70 bis 80 Prozent weniger Strom. Hierdurch erweist sich ebenfalls eine Energiesparlampe auf jeden Fall als wirtschaftlich. Beispielsweise bringt der Ersatz einer 100-Watt-Glühlampe gegen eine 20-Watt- Energiesparlampe eine Kostenersparnis von etwa 80 Euro (berechnet auf die Lebensdauer der Energiesparlampe).

3. Halogenlampe

Bei der Halogenlampe sollte man genauer hinsehen. Hier gibt es größere Unterschiede in der Effizienz. In der Regel kann man ihre Lebensdauer doppelt so hoch und ihren Stromverbrauch bei gleicher Lichtausbeute etwas geringer ansetzen – im Vergleich zur Glühlampe. Halogenlampen mit Infrarotbeschichtung sind etwas effizienter.

 

Von der Energiesparlampe ausgehende Gesundheitsgefahren?

1. UV-Strahlen und elektromagnetische Felder

Immer wenn Strom fließt, bauen sich elektromagnetische Felder auf. Das gilt für alle elektrischen Geräte, so auch für Handys, für Stromleitungen und natürlich auch für die Energiesparlampe. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass man einfach etwas Abstand halten sollte; am besten mind. 1 Meter.

Die abgegebene UV-Strahlung ist im Vergleich zum natürlichen Tageslicht verschwindend gering und stellt keine Gefährdung dar; auch nicht bei ununterbrochener Beleuchtungsdauer.

2. Quecksilber (Ag) in der Energiesparlampe

Die Energiesparlampe ist eigentlich eine kleine Leuchtstoffröhre. Und sie enthält – genau wie alle Leuchtstoffröhren – Quecksilber. Dieser Quecksilberanteil darf laut Verordnung 5 mg pro Lampe nicht über schreiten. Seit dem 01.09.2010 ist der tatsächliche Quecksilberanteil auf der Verpackung der Energiesparlampe angegeben. Inzwischen gibt es sogar erste Hersteller, die anstatt des Flüssigquecksilbers feste Amalgamverbindungen einsetzen. So ist zwar immer noch Quecksilber in den Lampen verbaut, welches auch Gase freisetzt, aber das Gefährdungspotential ist im Falle eines Lampenbruchs etwas geringer und die Reste können leichter beseitigt werden.

3. Lampenbruch

Inzwischen gibt es die Energiesparlampe auch mit einem speziellen Splitterschutz. Diese Lampe besitzt einen separaten Hüllkolben. So kann die Energiesparlampe auch unbedenklich in Kinderzimmern eingesetzt werden.

4. Entsorgung der Energiesparlampe

Die defekte Energiesparlampe ist selbstverständlich über entsprechende Sammelstellen zu entsorgen. Jedoch sehen die Autoren die oftmals praktizierte Entsorgung der Energiesparlampe über den Hausmüll langfristig als echtes Problem. Anbieten würde sich ein Reyclingsystem vergleichbar mit dem bereits praktizierten Pfandflaschensystem. Auf jede Energiesparlampe werden beispielsweise 3 Euro Pfand erhoben und bei Abgabe in einer Sammelstelle werden diese 3 Euro wieder erstattet.

 

Technische Details zur Energiesparlampe

Die Energiesparlampe ist – wie jede Leuchtstoffröhre – nicht sofort nach dem Einschalten voll betriebsbereit. Hier wird ein Startprozess durchlaufen und sie „mag“ es daher nicht, ständig an und aus geschalten zu werden. Dennoch ist der Stromverbrauch während der Starphase nur unwesentlich höher. Zudem muss die Energiesparlampe (lt. Norm) über 3.000 Schaltzyklen auf 8.000 Stunden vertragen.

Heutzutage hat die Energiesparlampe meist ein elektronisches Vorschaltgerät und bietet so einen verzögerungsfreien Start und eine höhere Schaltfestigkeit (im Vergleich zu älteren Modellen). Im Übrigen arbeiten diese elektronischen Vorschaltgeräte mit hochfrequenter Wechselspannung zwischen 30 und 50 Kilohertz, so dass kein „Flimmer-Effekt“ mehr zu erkennen ist (- wie bei älteren Modellen mit konventionellen oder verlustarmen Vorschaltgeräten zu beobachten).

 

Lichtausbeute und Energieeffizienzklassen

Ein letztes Wort zur tatsächlichen Lichtausbeute von Lampen.

Die Lichtausbeute gibt an, wie viel Lichtstrom (in Lumen) aus dem aufgenommenen Strom (in Watt) erzeugt wird.

  • Glühlampe: maximal 14 Lumen pro Watt
  • Energiesparlampe: maximal 70 Lumen pro Watt (Effizienzklasse A)

Ersetzt man nun eine 60-Watt-Glühlampe mit 710 Lumen durch eine Energiesparlampe mit 710 Lumen (ca. 11 bis 12 Watt), so sind beide Lampen auch tatsächlich gleich hell. Entscheidend ist, dass die gleiche Lichtfarbe (warmweiss / kaltweiss) miteinander verglichen wird.

 

Unser Tipp:

Neben der Watt-Angaben – auch immer auf die Lumen-Angaben achten! Je höher der Lumen-Wert, um so heller ist das Licht.

 

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