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Lichtdesign: Atmosphäre stimmungsvoll gestalten


Lichtdesign: Atmosphäre stimmungsvoll gestalten

Lichtdesign: Atmosphäre stimmungsvoll gestalten; Foto: by digital cat (Author), CC BY 2.0 (Licence)

Lichtdesign: Atmosphäre stimmungsvoll gestalten; Foto: by digital cat (Author), CC BY 2.0 (Licence)

Licht setzt Räume erst richtig in Szene, leitet das menschliche Auge und sorgt für unser Wohlgefühl. Auch die Außenarchitektur eines Gebäudes kann durch eine ansprechende Beleuchtung akzentuiert werden, ebenso wie ganze Parklandschaften durch Lichtdesign zu wahren Kunstwerken avancieren. Licht und Ambiente sind eng miteinander verwoben, ob im öffentlichen Raum oder in den privaten vier Wänden. Wer seine Beleuchtung treffend inszeniert, holt aus der gegebenen Optik noch sehr viel mehr heraus.

 

Lichtfarben können Gemütszustände verändern

Lichtplanung ist kein einfaches Handwerk, für ein professionelles Ergebnis braucht es schon sehr viel Know-how. Im Kleinen können aber auch wir Laien uns einiges von den Experten abgucken und kommen so ganz ohne teuren „Lichtberater“ aus. Wie sehr sich Licht auf unseren seelischen Zustand auswirkt, lässt sich gut an der sogenannten Lichtsauna beobachten. Diese Einrichtungen arbeiten mit milden Saunatemperaturen einem breiten Licht-Farbenspektrum, das den Menschen mit genau den passenden Tönen versorgt, die er gerade braucht. Insgesamt soll diese Art der Behandlung den allgemeinen Lichtmangel kompensieren. Blaues Licht soll bei der Entspannung helfen und Schlaflosigkeit therapieren, grünes Licht entfaltet nach dieser Lehre eine regenerierende Wirkung. Gelbe Beleuchtung sorgt für eine positive Grundstimmung, Rot verströmt Wärme und macht vital. Von diesem Konzept können sich Wohnungsbesitzer einiges abgucken und sich zum Beispiel einen Raum mit Farbwechsel-LEDs einrichten, die sie entsprechend seiner Gemütslage nutzen.

 

Stimmungsvolle Außenbeleuchtung auch für privat

Die Außenbeleuchtung kann ebenfalls auf unterschiedliche Weise wirken: Insbesondere in Verbindungen mit Rundungen und Materialien wie Mauerstein, Klinker oder Glas lassen sich beeindruckende Ergebnisse erzielen. Wie dies par excellence funktioniert, zeigt das Las Vegas Casino Wynn. Das von Steve Wynn erbaute Gebäude gewann sogar einen Preis für die Außenbeleuchtung. Derart angenehm beleuchtete Gebäude tragen dazu bei, dass der öffentliche Raum zur Abendzeit sehr viel stimmungsvoller wird – und auch das hebt unser Wohlgefühl. Wer möchte schon des nachts durch dunkle Gassen stolpern oder von Lichtfleck zu Lichtfleck unter den Laternen hüpfen? Viel schöner erscheint uns ein sanft ausgeleuchteter Weg mit wunderbar inszenierten Gebäuden, die von innen zu strahlen scheinen.

Zur Weihnachtszeit können Privatleute ähnliche Beleuchtungskonzepte im kleineren Rahmen an ihren Häusern ausprobieren und sich daran erfreuen. Auf diesem Gebiet gibt es inzwischen eine große Anzahl von Möglichkeiten: von der einfachen Lichterkette bis hin zur dynamischen Wandbestrahlung in wechselnden Farben.

 

Beleuchtungskonzepte aus dem Ladenbau übernehmen

Kehren wir noch einmal in die Innenräume zurück, wo ebenfalls eine gewaltige Auswahl an Beleuchtungsmöglichkeiten wartet. Wo früher noch die rustikale Pendelleuchte im Wohn- und Esszimmer von der Decke baumelte, haben sich inzwischen zahlreiche neue Konzepte entwickelt, die jeden Wohnungsbesitzer zu wahren Lichtdesign-Höhenflügen animieren. Teilweise können wir uns sogar etwas aus dem Ladenbau abgucken, der mittlerweile häufig eine ausgeklügelte Lichtführung präsentiert.

Zuerst einmal soll die allgemeine Lichtstimmung, sowohl im privaten Heim als auch in einem schön gestalten Geschäft, einladend und heimelig wirken. Die Beleuchtung trägt im besten Fall zur Entspannung bei und sorgt für eine angenehm Stimmung. Verschiedene Arten von Lichtquellen im gezielten Mix erreichen genau dieses Ziel: Zuerst einmal benötigt man Lampen mit Streulicht, die den gesamten Raum gleichmäßig erhellen. Hinzu kommen verschiedene Spotlights, die auf Wunsch Akzente setzen, zum Beispiel in der Vitrine oder an der Leseecke. Eine Lichtfarbe von bis zu 3.500 Kelvin gilt es optimal zu erziel, um zwar zu entspannen, aber trotzdem wachzubleiben.

 

Professionelle Lichtplanung im eigenen Heim; Foto: by Welcome to our photo gallery! (Author), CC BY-NC-SA 2.0 (Licence)

Professionelle Lichtplanung im eigenen Heim; Foto: by Welcome to our photo gallery! (Author), CC BY-NC-SA 2.0 (Licence)

Uplights und Downlights bringen Dramatik ins Spiel

Downlights sind absolut in, sie verströmen ihr Licht von oben nach unten, ganz so, wie es in der Natur auch der Fall ist. Doch im Gegensatz zur alten Pendelleuchte setzen sie sich nicht selbst in Szene, sondern bevorzugen das Understatement. Sie befinden sich ganz nah an der Decke, manchmal gebündelt, manchmal einzeln, um vor allem bei niedrigen Deckenhöhen und schmalen Raummaßen optisch zu regulieren. Denn mit Hilfe von Licht lässt sich jedes Zimmer ein gutes Stück visuell verwandeln und sogar „vergrößern“ – zumindest für das Auge.

Uplights lassen sich wunderbar mit Downlights kombinieren, das Zusammenspiel erzeugt eine interessante Dramatik. Diese Lampen leuchten entgegen der natürlichen Lichterfahrung von unten nach oben, sodass ein spannender Hinguckereffekt entsteht. In längeren Hotelgängen werden gern Uplights eingesetzt, ebenso wie an den Wänden von Restaurants in Kombination mit edlen Deko-Objekten. Auch im eigenen Heim machen sie absolut Sinn, zum Beispiel im Wohnzimmer, um das großformatige Gemälde über dem Sofa zu flankieren.

 

Professionelle Lichtplanung im eigenen Heim

Umfassend und durchdacht sollte jedes gelungene Beleuchtungskonzept sein, entsprechend viele Lampen und die dazugehörigen Steckdosen beziehungsweise Stromkabel sind gefragt. In einem modernen Gebäude sind diese Voraussetzungen normalerweise gegeben, ältere Häuser müssen zumeist entsprechend umgerüstet werden. Vor allem an Außensteckdosen mangelt es häufig, doch diese sind unabdinglich, wenn es darum geht, in der dunklen Jahreshälfte auch im Garten stimmungsvolles Ambiente zu erzeugen.

Die Lichtplanung darf gern ein paar Tage oder Wochen in Anspruch nehmen, mit mehreren Besuchen bei diversen Lampengeschäften und in Baumärkten. Dabei stehen zum Beispiel folgende Fragen im Raum: Wo muss es besonders hell sein – und wo darf es ruhig etwas dämmriger bleiben? Wie arrangieren wir die vollständige Raumausleuchtung und welche Stellen sollen akzentuiert werden? Möchten wir Lampen direkt in die Decke oder in die Zierleisten integrieren? Wünschen wir uns wechselnde Lichtfarben?

Fazit: Wer sich intensiver mit dem Thema Lichtdesign befasst, wird die zahlreichen Möglichkeiten entdecken und für sich zu nutzen wissen.

 

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