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Hausbau – Das spricht für ein Holzständerhaus


Hausbau – Das spricht für ein Holzständerhaus

Hausbau - Das spricht für ein Holzständerhaus

Hausbau – Das spricht für ein Holzständerhaus

Der Traum vom eigenen Haus ist bei vielen vorhanden, jedoch können nur wenige ihn realisieren. Die hohen Materialkosten und langen Bauzeiten von gemauerten Steinhäusern übersteigen oft das Budget und machen die Verwirklichung des Eigenheims unmöglich. Doch in den letzten Jahren werden Alternativen, die vor Jahrhunderten schon beliebt waren, wieder zunehmend beliebter und dank einer Modernisierung der Bauweise zunehmend sinnvoller. Hierzu zählt auch die Bauart des Holzständerhauses.

 

Holz als Baustoff

Holz ist ein guter Baustoff, da er leicht zu verarbeiten ist und mittlerweile selbst aus ökologischem Anbau in großer Menge zur Verfügung steht. Zwar war dieses Baumaterial schon früher beliebt, jedoch verlor Holz für lange Zeit seine Bedeutung, da in den expandierenden Großstädten aufgrund von fehlendem oder mangelhaften Brandschutz Brände ganze Straßen und Stadtteile zerstört haben. Heutzutage wird dieses Problem durch moderne Brandschutzvorschriften und ein besseres Verständnis von Bränden praktisch vollständig gelöst. Dies geht heutzutage so weit, dass selbst der Einbau eines Kamins keine sicherheitstechnischen Probleme bereitet.

Darüber hinaus hat Holz sehr gute Eigenschaften in Bezug auf Wärmedämmung und Schalldämpfung. Während Stein sowohl Schall, als auch Wärme sehr gut weiterleitet, isoliert Holz beides sehr stark.

 

Hausbau - Das spricht für ein Holzständerhaus

Hausbau – Das spricht für ein Holzständerhaus

Vorteile für die Statik

Der Grundbauplan von einem Holzständerhaus ist sehr einfach. Das Grundgerüst bilden senkrecht aufgestellte Balken, die so genannten Ständer. Sie sind die einzigen Elemente, die das gesamte Gebäude tragen. Bei mehrstöckigen Gebäuden werden auf Höhe der Böden beziehungsweise Decken zusätzlich waagerechte Balken verbaut, welche das Stockwerk zusätzlich stützen. Den Abschluss bildet ein Spitzdach, welches entweder als Sparrendach oder, in seiner verbesserten Ausführung als Kehldach gefertigt wird. Im Fall von einem Kehldach kann das Dachgeschoss als oberste Wohnetage genutzt werden, da die zusätzliche Zwischendecke einen angemesseneren Abschluss bildet als das reine Dach.

Der größte Vorteil von einem Holzständerhaus in Bezug auf die Statik ist, dass es keine tragenden Wände gibt. Das gesamte Haus wird von den Holzständern getragen, während die Wände von Verbundholzplatten gebildet werden. Diese bieten die Möglichkeit, die Innenraumgestaltung jederzeit mit geringem Arbeits- und Kostenaufwand zu verändern und unerwünschte Wände zu entfernen oder neue Raumteilungen zu ergänzen. Diese Veränderungen müssen nicht einmal von einem Statiker überprüft und abgesegnet werden, da an der tragenden Konstruktion nichts verändert wird.

 

Fertighäuser in wenigen Monaten

Der größte Vorteil moderner Holzständerhäuser ist die Fertigung. Nachdem ein Architekt das Haus entworfen, ein Statiker abgesegnet und die zuständige Behörde den Bau genehmigt hat, dauert der Rest nur noch wenige Monate. Sowohl alle Holzbalken, als auch die Verbundholzplatten, welche die Wände, Böden und Decken bilden, werden im Werk maßgefertigt und sind anschließend direkt fertig um verbaut zu werden. Somit gehören Holzständerhäuser zu den immer beliebter werdenden Baukastenhäusern, welche eine besonders schnelle Fertigstellung ermöglichen.

Sobald alle Formalitäten geklärt sind, sollte mit dem Bau im Frühsommer begonnen werden, damit das, unverkleidet wetterempfindliche, Holz möglichst selten vor Regen geschützt werden muss, wodurch ein temporärer Baustopp auftritt. Die Fertigstellung erfolgt in einem solchen Fall bereits im Spätsommer. Somit dauert der komplette Bau weniger als ein halbes Jahr. Dabei kann der Innenausbau zeitgleich ablaufen und Modifizierungen direkt vorgenommen werden.


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