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Den „richtigen“ Warmwasserspeicher wählen

Donnerstag 28. Januar 2016 von Admin


Welche Warmwasserspeicher gibt es?

Es gibt verschiedene Speichertechniken mit unterschiedlicher Leistungsfähigkeit und unterschiedlichem Aufbau.
Sehr häufig und zugleich kostengünstig in der Anschaffung sind dabei Warmwasserspeicher mit integriertem Wärmetauscher. Nachteilig sind die hohen erforderlichen Ladetemperaturen des (externen) Heizkessels und zugleich kalte Zonen im unteren Speicherbereich. Insgesamt wird hierdurch die Gesamtleistung des Speichers etwas gemindert.

Der "richtige" Warmwasserspeicher?

Der „richtige“ Warmwasserspeicher?

Eine Alternative ist die Mantelspeichertechnik. Der Speicher besitzt eine Art von Mantel, welcher vom heißen Heizungswasser durchströmt wird und somit zugleich auch das Trinkwasser erwärmt. Somit gibt es eine vergleichsweise große Wärmetauscherfläche und die Ladetemperaturen können im Vergleich zum zuvor beschriebenen Speichertyp geringer gewählt werden. Nachteil ist, dass es auch bei der Manteltechnik kalte Zonen im unteren Bereich des Warmwasserspeichers auftreten.
Eine weitere Alternative ist das „Tank im Tank System“. Hier befindet sich der Warmwasserspeicher direkt im Heizungspufferspeicher (Tank im Tank). Somit ist die Wärmeübergabefläche noch größer und die Ladetemperaturen noch geringer. Kalte Zonen sind somit ebenfalls ausgeschlossen.



Sollte es ein Edelstahlspeicher oder ein emaillierter Warmwasserspeicher sein?

Beide Systeme sind möglich und haben entsprechende Vor- und Nachteile.
Der emaillierte Speicher ist zunächst deutlich kostengünstiger in der Anschaffung. Jedoch benötigt er eine sogenannte Magnesiumschutzanode als Opferanode. Diese muss im Rahmen der Wartung etwa alle 2 bis 3 Jahre erneuert werden (Kosten ca. 20 bis 40 €). Wichtig ist, dass während des Transportes und des Einbaus keine Schäden in der Emaillierung auftreten. Diese würden ein schnelles Ende für den Speicher bedeuten.
Der Edelstahlspeicher ist deutlich teurer, benötigt dafür jedoch keine Opferanode und ist somit nahezu wartungsfrei. Wichtig ist in diesem Fall, dass keine unedlen Metalle und auch keine verzinkten Materialien verwendet werden. Das betrifft sowohl die direkte Montage des Speichers, als auch vor allem die alten Rohrsysteme aus Metall.

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Dieser Beitrag wurde erstellt am Donnerstag 28. Januar 2016 um 08:04 und abgelegt unter Allgemein, Heiztechnik. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Sie können einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.

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