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Vor- und Nachteile einer Haushaltsverkleinerung


Vor- und Nachteile einer Haushaltsverkleinerung

Haushaltsverkleinerung; Bild: © Steve Mason/Photodisc/Thinkstock

Haushaltsverkleinerung; Bild: © Steve Mason/Photodisc/Thinkstock

Viele Millionen Deutsche träumen vom eigenen Haus. Schafft es auf der einen Seite ideale Bedingungen für eine Familiengründung und ein unbeschwertes Heranwachsen der Kinder, stellt es andererseits auch eine sichere Altersvorsorge dar. Manchmal ist man allerdings auch gezwungen, seinen Haushalt zu verkleinern.

Haushaltsverkleinerung: Vom Haus in die Wohnung – Die Gründe sind vielfältig

Gemeinhin gilt das eigene Haus doch als ein echter Schatz, den man nur ungern wieder hergibt und häufig sogar eines Tages an seine Kinder vererben kann. Nur selten hört man davon, dass Bewohner freiwillig ihre großzügige Immobilie aufgeben. Doch auf der anderen Seite muss es ja auch einen Grund geben, warum es in Zeitungen und auf Internetportalen so viele Objekte gibt, die zum Verkauf stehen. Tatsächlich können die Intentionen, die hinter einer Abtretung vom Haus stehen, sehr vielschichtig sein. Manchmal sind unschöne Anlässe, eine Scheidung oder ein Todesfall der Grund, häufig gibt es aber auch finanzielle oder berufliche Ursachen, das Haus zum Verkauf anzubieten. Erreichen die Kinder das Erwachsenenalter, ziehen aus ihrem langjährigen Elternhaus aus und sogar in eine andere Stadt, dann ist ein Einfamilienhaus mit zwei Etagen und vier bis sechs Zimmern einfach zu groß für die Eltern. Insbesondere dann, wenn auch noch ein großes Grundstück mit Garten dranhängt, gleicht die Instandhaltung fast schon echter Arbeit und macht das Wohnen zur Anstrengung.

Im Seniorenalter ist ein Hausverkauf sinnvoll

Gerade Menschen, die aufs Rentenalter zugehen, handeln überlegt, wenn sie die große Verantwortung eines Hauses aus der Hand geben und sich lieber eine schmucke Wohnung suchen, deren Größe den tatsächlichen Ansprüchen gerecht wird. Da man im fortgeschrittenen Seniorenalter häufig mit körperlichen Einschränkungen oder gar Beschwerden zu kämpfen hat, erscheint es nur konsequent, das Mehretagenhaus zu veräußern und sich um einen ebenen Wohnraum im Erdgeschoss oder im Hochparterre zu kümmern. Auf diese Weise geht man durch die Haushaltsverkleinerung dem kraftraubendem Treppensteigen aus dem Weg und hat generell weniger räumliche Distanz zu überwinden, wenn man von einer Räumlichkeit in die andere will.

Mit der Haushaltsverkleinerung und dem Verkauf die Finanzen aufbessern

Wer vom Haus in eine Wohnung zieht, tut dies nicht zwangsläufig mit einem schlechten Gewissen. So gibt es viele moderne Wohnungen, die dem Komfort und der Ausstattung eines Hauses in Nichts nachstehen und dabei trotzdem den Vorzug einer verkleinerten Wohnfläche aufweisen. Ebenso sollte die finanzielle Seite nicht außer Acht gelassen werden. Im Eigenheim zahlt man zwar keine Miete, dafür aber vergleichsweise hohe Betriebskosten. Dies ist insbesondere dann ärgerlich, wenn man den zur Verfügung stehenden Wohnraum eines Hauses nur zur Hälfte nutzt. Der Verkauf eines Hauses stellt oft ein lukratives Geschäft dar, schließlich sind Immobilien derzeit gefragt wie nie. Befindet sich das Grundstück zentral gelegen in einer Großstadt, dann kann man sich über viele Interessenten und einen hohen Verkaufspreis freuen. Auch Randlagen und Peripheriezonen einer Metropole erfreuen sich großer Beliebtheit, sodass der Hausverkauf ein schönes Sümmchen einbringt, mit dem sich nicht nur eine passende Wohnung, sondern auch ein schönes Leben finanzieren lässt.

Weitere Beiträge zum Thema: Haushaltsverkleinerung und altersgerechtes Bauen


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