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Ein neues Gewand für alte Immobilien: Die Fassadenverkleidung

Fassadenverkleidung; Bild: ©istock.com/rab-bit

Fassadenverkleidung; Bild: ©istock.com/rab-bit

Die Fassade repräsentiert ein Haus zur Öffentlichkeit hin. Abblätternde Farbe, bröckeliger Putz oder uralte Backsteine, zwischen denen Moos und Unkraut gedeihen, lassen das Haus schnell heruntergekommen wirken – auch wenn es von innen frisch renoviert und ultramodern eingerichtet ist. Doch es gibt Lösungen – und die Möglichkeit, dem ganzen Haus ein komplett neues Äußeres zu verleihen.

 

Fassadenverkleidung lässt das Haus wie neu wirken

In Deutschland sind Klinker und Putz die beliebtesten Formen der Fassade. Ein frisch verputztes und gestrichenes Haus kann wunderbar aussehen, vor allem, wenn sich der Eigentümer bei der Farbgestaltung Gedanken macht und z. B. Fenster- und Türrahmen in einer kontrastierenden Farbe streicht. Allerdings ist Putz auch enorm arbeitsaufwändig: Nach einigen Jahren bekommen helle Farben wie Weiß, Beige und Zitronengelb aufgrund der Luftverschmutzung einen Grauschleicher und an vielen Stellen zeigen sich Risse im Putz. Dann muss wieder einmal mit dem richtigen Putz ausgebessert und neu gestrichen werden.

Wer sich die Arbeit sparen will oder einfach dem von Oma geerbten Reihenhäuschen einen ganz neuen Look verleihen will, kann jedoch umsatteln und den Hauswänden eine eine neue attraktive Fassadenverkleidung spendieren. Kunststoffpaneele erlauben dabei viel Kreativität: Warum dem Häuschen keine scheinbare Holzfassade im Stil eines typisch skandinavischen Hauses verleihen oder das rustikale Ambiente einer südländischen, aus großen Steinen gemauerten Finca? Das Anbringen der Paneele gestaltet sich relativ unkompliziert und das wetterfeste robuste Material hält viele Jahre stand.

 

Vorsicht Bürokratie

Gut zu wissen: Je nach Bundesland kann für die komplette Umgestaltung der Fassade eine Baugenehmigung erforderlich sein. Vor dem Beginn der Arbeit sollten entsprechende Informationen beim Bauamt vor Ort erfragt werden. Wird die Fassade ohne erforderliche Genehmigung komplett umgestaltet, kann es durchaus sein, dass das Bauamt einen Abriss verlangt. Dazu geht in Deutschland heute nichts mehr ohne die heilige Kuh des Energiesparens. Wird bei einem älteren Haus, an dem bislang kein Dämmschutz angebracht wurde, die Fassade erneuert, müssen die aktuellen Vorschriften der Energiesparverordnung §9 eingehalten werden.

 

Klinkerfassaden in Eigenregie renovieren

Klinker ist allgemein robuster und pflegeleichter als Putz und benötigt über Jahre hinweg kaum Aufmerksamkeit. Allerdings kommen auch die Ziegelsteine irgendwann in die Jahre – sie verschmutzen, weisen Risse auf oder bröckeln sogar. Noch stärker leiden die Fugen, die ursprünglich meist weiß waren und durch die Luftverschmutzung immer grauer werden. Oft genügt schon eine gründliche Fugenreinigung mit einem Hochdruckreiniger. In schwereren Fällen sollten die Fugen saniert und einzelne beschädigte Klinkersteine ausgetauscht werden. Versierte Handwerker können dies selbst erledigen, andere beauftragen einen Fachmann. Dann wirkt der Klinkerbau wieder über viele Jahre wie neu.

 

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