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Sichtschutz für den Hausgarten


Sichtschutz für den Hausgarten

Wer Privatsphäre auf seinem Grundstück schätzt, für den lohnt es sich, im eigenen Hausgarten einen Sichtschutz anzulegen. Als Standort für einen Sichtschutz bieten sich Rückzugsbereiche wie die Terrasse an, auf denen man gern ungestört und vor neugierigen Blicken geschützt bleiben möchte. Praktisch ist ein Sichtschutz auch, wenn man sich ein schattiges Plätzchen im Garten schaffen möchte. In manchen Hausgärten ersetzen Sichtschutzlösungen die komplette Einfriedung. Ein weiterer Vorteil: Als Umzäunung bieten sie zugleich Wind- und Lärmschutz.

Anders als in Klein- und Schrebergartenanlagen, wo für Zäune und Sichtschutz eine maximale Höhe von 1,25 Meter vorgeschrieben ist, hat man auf Privatgrundstücken das Recht auf freie Gartengestaltung. Unbedingt beachten sollten Sie beim Sichtschutz jedoch die im jeweiligen Bundesland geltenden Grenzabstände. Denn Zweige und Sträucher, die in fremde Gärten hängen, sind bekanntermaßen häufig Ursache für die berühmt berüchtigten Nachbarschaftsstreitigkeiten.

Ein Sichtschutz muss gleich mehreren Anforderungen genügen: In erster Linie soll der Sichtschutz funktional sein und den verschiedenen Witterungsbedingungen draußen standhalten. Bei einem natürlichen Sichtschutz sollte man überlegen, ob man seine Grenzbepflanzung aus immergrünen oder sommerblühenden Pflanzen kultiviert. Egal für welche Variante man sich entscheidet, sollte man zusätzlich darauf achten, dass der Sichtschutz sich in die Umgebung des Gartens einfügt. Der ideale Sichtschutz wertet den Garten optisch auf und schafft eine Wohlfühlatmosphäre.

Ein dauerhafter Sichtschutz kann sowohl natürlich sein (also gewachsen aus hohen und blickdichten Pflanzen) oder beispielsweise aus extra aufgestellten Zäunen bestehen.



Sichtschutzwände und -zäune

Sogenannte Sichtschutzwände und -zäune sind meist fertige Modulsysteme, die man als schnelle Lösung im Garten ohne große Umstände aufstellen und verankern kann. Hierzu zählen Holz-Fertigelemente, Kunststoffwände, Seitenmarkisen sowie Zäune und Paravents aus Holz, Weiden- oder Bambusmatten. Diese Sichtschutzwände haben den Vorzug, dass sie erweiterbar sind. Außerdem sind sie vergleichsweise günstig.

Naturwüchsiger Sichtschutz aus Hecken

Ein naturwüchsiger Sichtschutz besteht aus Hecken, Büschen, Sträuchern oder säulenförmigen Bäumen. Bei Hecken unterscheidet man zwischen freiwachsende Naturhecken, Form- oder Schnitthecken und bunten Hecken (Mischhecken).

Immergrüne Hecken wie Lebensbaum, Scheinzypressen, Buchsbaum, Feuerdorn und Lorbeerkirsche sind schnellwachsend und ergeben in kurzer Zeit einen guten Sichtschutz. Stechpalme und Eibe benötigen dazu eine längere Wachstumsphase. Einen sommergrünen bzw. laubabwerfenden Sichtschutz erhält man mit der Rotblättrigen Berberitze sowie Hain- oder Rotbuchen. Gemeiner Flieder, Forsythie, Zierquitten und Weißdorn bilden ebenfalls einen schönen Blütensichtschutz.

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Bild: © Flickr Hainbuche_Hecke_DSC_0101X Rudolf Schäfer CC BY-SA 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

Kombinationen aus Zaun und rankenden Zierpflanzen

Mit Schling-, Rank- und Kletterpflanzen lässt sich aus einem Zaun schnell ein dekorativer Sichtschutz machen. Einen besonderen Blickfang stellen auch Schmuckzäune dar, die Sie mit blühenden immergrünen Kletterpflanzen in einen lebendigen ganzjährigen Sichtschutz verwandeln. Solche wetterfesten Schmuckzäune können Sie hier bestellen.

Alternativ zu einem Zaun lassen sich auch Rankgitter und Holzspaliere für die Umgrenzung einsetzen. Klassiker unter den Kletterpflanzen sind das Immergrüner Geißblatt, Chinesischer Blauregen, Baumwürger, Schlingknöterich oder Bierhopfen. Richtig gemütlich für einen kleinen abgeschlossen Bereich wirken berankte Pergula oder Gartengitter aus Holz.

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Bild © Flickr Bunter Gartenzaun Manu CC BY-SA 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

Trockenmauern und Mauern aus Gabionen

Den perfekten Sichtschutz bilden Trockenmauern und Gabionenzäune, die optisch schon fast mittelalterlich archaisch wirken. Die mit Kalk-, Sand- oder Granitsteinen gefüllten Drahtkörbe, welche im Baukastensystem gestapelt werden, sind leicht aufzubauen und wetterbeständig. Wer sich nicht die Arbeit machen möchte, die Gabionen selbst zu befüllen, kann fertige Systeme bestellen. Trockenmauern können auf verschiedenste Weise – etwa als Hügellandschaft oder Hochbeete – angelegt werden und erlauben daher einen individuellen Sichtschutz, der je nach Bedürfnissen anpassbar ist. Mauerkrone und -ritzen lassen sich überdies mit zahlreichen – auch farbenprächtigen – Blütengewächsen bepflanzen, sodass ein phänomenaler Anblick im Garten entsteht.

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Bild © Flickr Blühende Gartenmauer luckyfotostream CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

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