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Raumklima und Luftfeuchtigkeit


Raumklima und Luftfeuchtigkeit

Um sich in den eigenen vier Wänden wohl zu fühlen, kommt es nicht nur auf eine persönliche Inneneinrichtung an. Auch das Raumklima trägt entschieden dazu bei. Ideal sind Werte zwischen 40 und 50 Prozent. Sowohl gegen zu trockene als auch gegen zu feuchte Raumluft kann man leicht vorgehen.

Raumklima und Luftfeuchtigkeit im Blick haben mit einem Hygrometer; Bild: Lupo / pixelio.de

Raumklima und Luftfeuchtigkeit im Blick haben mit einem Hygrometer; Bild: Lupo / pixelio.de

Trockene Luft befeuchten

Luftfeuchtigkeit unterhalb von 40 Prozent registrieren nicht nur Hygrometer. Auch die meisten Menschen reagieren darauf empfindlich. Durch die Trockenheit trocknen auch die Nasen- und Mundschleimhäute aus. Eine gereizte Nase und Halsschmerzen oder ein unangenehmes Gefühl beim Schlucken können die Folge sein. Zudem wird das Immunsystem geschädigt. Die natürliche Barriere gegen Keime, welche die Schleimhäute bilden, wirkt nicht mehr und die Ansteckungsgefahr für Erkältungskrankheiten steigt. Auch Augenreizungen bis hin zu Bindehautentzündungen können die Folge sein. Dem kann man leicht begegnen. Ein Luftbefeuchter in der Nähe der Heizung oder direkt an der Heizung aufgehangen sorgt für eine angenehme Anhebung der Luftfeuchtigkeit. Eine andere Variante ist es, den Wäschetrockner des Öfteren in der Wohnung aufzustellen. Beim Trocknen der Wäsche wird die Feuchtigkeit von der Raumluft aufgenommen.



Ventilatoren und Raumentfeuchter gegen zu hohe Luftfeuchtigkeit

Schlägt die Luftfeuchtigkeit in das andere Extrem um, kann dies auch unangenehme oder sogar gesundheitsschädliche Folgen haben. Ein zu hoher Wasseranteil in der Raumluft kann zur Kondensation des Wassers an den Wänden führen. Dies hat meist Schimmelbildung zur Folge. Die Schimmelsporen können Erkrankungen wie Asthma oder chronische Bronchitis hervorrufen oder deren Verschlimmerung begünstigen. Zu hoher Luftfeuchtgkeit kann man mit verschiedenen Mitteln entgegenwirken. Zunächst einmal sollte man sein Heiz- und Lüftungsverhalten kontrollieren. Gerade in den kühlen und kalten Jahreszeiten ist es erforderlich, die Räume zwei bis vier Mal am Tag für einige Minuten bei weit geöffnetem Fenster zu lüften. Besonders nach dem Duschen oder Kochen sollte dies geschehen, da beides die Luftfeuchtigkeit durch die Wasserdämpfe erhöht. Das Aufstellen von Ventilatoren und Raumentfeuchter sorgt ebenfalls für eine Senkung des Wassergehalts der Raumluft.

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