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Einfamilienhaus renovieren & aktuelle Anforderungen der EnEV einhalten


Renovieren und Anforderungen der EnEV einhalten

Soll das Einfamilienhaus renoviert werden, so kann es sein, dass die Neu-Regelungen der aktuellen Energieeinsparverordnung (EnEV) greifen. Derzeit gilt noch die EnEV 2009. Im kommenden Jahr 2013 wird voraussichtlich eine neue Energieeinsparverordnung in Kraft treten – mit neuen Anforderungen.  Die EnEV enthält grundsätzlich energetische Mindest-Anforderungen, die meist hinter bewährten Praxisempfehlungen zurückliegen.

Renovieren & EnEV; Foto: Thorben Wengert / pixelio.de

Renovieren & EnEV; Foto: Thorben Wengert / pixelio.de

Nachrüstverpflichtungen, wie die Dämmung der obersten Geschossdecke oder die Dämmung von Heizungs- und Warmwasserrohren in unbeheizten Bereichen gelten grundsätzlich nicht für selbstgenutzte Ein- und Zweifamilienhäuser (ohne Eigemtümerwechsel oder Verkaufs- bzw. Vermietungsabsichten).

Im Übrigen schreibt die Energieeinsparverordnung auch keine „zwingende“ energetische Sanierung von Bestandsgebäuden vor. Wenn jedoch vom Eigentümer etwas freiwillig „angefasst“ wird, dann muss die Modernisierung auch den energetischen Anforderungen der EnEV entsprechen.

 

EnEV Anforderungen – Ein Beispiel:

Der Putz bröckelt von der Fassade – die Hälfte ist schon abgefallen und es ist dringend an der Zeit, dass die gesamte Fassade saniert wird. Nun reicht es jedoch nicht, die Fassade „nur“ neu zu verputzen. Der Eingentümer muss diese Außenwand in diesem Fall auch dämmen und zwar so, dass der Anforderungswert der EnEV eingehalten wird. Dieser liegt bei U = 0,24 W/m²K, was einer Dämmstärke von etwa 12 bis 16 cm entspricht (in Abhängigkeit von der Außenwand und dem gewählten Dämmstoff). Diese Dämmstärke ist auch aus wirtschaftlicher Sicht nicht zu unterschreiten. Ausnahmen von dieser Vorschrift gibt es kaum. Da man ohnehin ein Gerüst stellen, den alten (losen) Putz abschlagen und verputzen muss, sind die „Mehr-Kosten“ für die Dämmung auch vergleichsweise „erträglich“.

Gleiches gilt auch bei der Modernisierung von Fenster, Dach, Bodenplatte oder  Anlagentechnik.

Im Übrigen ist mit der neuen Energieeinsparverordnung auch eine so genannte Fachunternehmererklärung verpflichtend. Hierin bestätigt das Fachunternehmen dem Eigentümer schriftlich: die fachgerechte Ausführung aller Arbeiten und natürlich auch die Einhaltung der EnEV.

 

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