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Effizient Heizen

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Eisspeicher – Funktionsweise & Kosten; Bild: Maik Schwertle / pixelio.de

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Ist die Heizungspumpe defekt? – Was kostet eine Hocheffizienzpumpe ?


Was kostet eine Heizungspumpe?

Heizungspumpe

Vergleich zum Stromverbrauch und Preis der Heizungspumpe bzw. Umwälzpumpe (auch hocheffiziente, elektronisch geregelte Pumpe oder intelligente Hocheffizienzpumpe genannt)

Zirkulations- oder Heizungspumpe ist oftmals der größte Stromfresser im Haus. Bis zu 20 Prozent der gesamten Stromkosten in einem Haushalt können durch eine alte Umwälzpumpe verursacht werden. Eine neue hocheffiziente Pumpe der Energieeffizienzklasse A (so genannte intelligente Hocheffizienzpumpe ) verbraucht nur noch wenige Watt und kostet insgesamt im Jahr deutlich unter 20 € im Stromverbrauch. Das Einsparpotential kann daher bis zu 90 % bzw. weit über 100 € liegen.

Vergleich zur Heizungspumpe

Heizungspumpe – Alt:

Eine „alte“ Heizungspumpe ist meist ungeregelt und arbeitet ununterbrochen mit konstant (zu) hoher Leistung, um bei Bedarf das heiße Wasser in die Heizkörper zu transportieren. Diese Pumpe kann nicht erkennen, ob die Ventile der Heizkörper zu- oder aufgedreht sind, … und arbeitet rund um die Uhr mit einer Leistung von 40 bis 140 Watt. Die Heizungspumpe verbraucht so insgesamt 500 bis 800 Kilowattstunden bei durchgehendem Betrieb. Das ist mehr als ein Kühlschrank benötigt. So kann diese Heizungspumpe Stromkosten von insgesamt 100 bis 200 Euro verursachen. Genau aus diesem Grund darf seit 2012 auch keine ungeregelte Pumpe mehr neu eingebaut werden.

Heizungspumpe – Neu:

Eine „neue“ geregelte Standardpumpe (meist Energieeffizienzklasse B), kann sich den unterschiedlichen Druckverhältnissen im Heizkreis durch eine automatische Leistungsreduzierung anpassen. Insgesamt kann so bereits viel Strom im Vergleich zur ungeregelten Heizungspumpe eingespart werden. Diese „neue“ Heizungspumpe verbraucht jährlich ca. 20 und 60 Euro Strom. Die Investitionskosten für eine Heizungspumpe liegen bei ca. 100 Euro (ohne Einbauleistung). Zu über 50 % wird erfahrungsgemäß immer noch diese Standardpumpe bei Neukauf von Heizungsanlagen oder Austausch der alten defekten Heizungspumpe eingebaut.

Heizungspumpe – Neu und hocheffizient

Eine hocheffiziente, elektronisch geregelte Heizungspumpe reagiert entsprechend der unterschiedlichen Druckverhältnisse. Das bedeutet, dass bei abgedrehten Heizkörpern (zugedrehte Thermostatventile; Nachtabsenkung etc.) arbeitet diese Pumpe deutlich langsamer und verbraucht so kaum Strom. Desweiteren arbeitet die Hocheffizienzpumpe mit einem so genannten elektronisch geregelten Synchronmotor mit Permanentmagnet-Rotor. Es handelt sich hier also um Gleichstrom-Motorentechnik mit letztendlich einem wesentlich höheren Wirkungsgrad als eine (ältere) Heizungspumpe mit Asynchronmotoren. Der Stromverbrauch wird gegenüber geregelter Standardpumpen nochmals halbiert. Gegenüber der „alten“ ungeregelten Heizungspumpe reduziert sich der Stromverbrauch sogar um ca. 70 bis 80 %: Diese Heizungspumpe besitzt eine minimale Leistungsaufnahme von ca. 3 bis 5 Watt. Das heißt ihr jährlicher Verbrauch liegt bei ca. 45 bis 150 Kilowattstunden, so dass jährliche Stromkosten von ca. 10 bis 20 Euro entstehen. Die Investitionskosten für eine hocheffiziente Heizungspumpe liegen bei ca. 150 bis 300 Euro (ohne Einbauleistung). Diese Hocheffizienzpumpe ist mit dem Energielabel A gekennzeichnet.

Hocheffiziente Heizungspumpe n der Energieeffizienzklasse A sind beispielsweise: Grundfos Alpha, Wilo Stratos, Biral Typ A12.

Die alte ungeregelte Heizungspumpe kann so mit zum größten – und oftmals unerkannten – Stromfresser im Haus zählen. Ein Austausch lohnt sich in den meisten Fällen, beispielsweise bei bestehender Radiatorheizung, Fußbodenheizung, Trinkwarmwasserzirkulation oder bei solarthermischen Anlagen.

Wann sollte kein Austausch der Heizungspumpe durchgeführt werden?

  • Nicht ratsam ist der Austausch, wenn die Heizungsanlage ohnehin in Kürze erneuert wird.
  • Technisch nicht realisierbar ist manchmal der Austausch einer Heizungspumpe , die direkt im Wärmeerzeuger eingebaut ist. In diesem Fall ist es ratsam zunächst den Hersteller zu befragen, inwieweit der Einbau zulässig ist. Im ungünstigsten Fall könnte eine zu geringe Pumpenleistung zu einer Überhitzung des Kessels führen.
  • Ebenfalls sollte bei neuen Anlagen, mit noch bestehenden Gewährleistungsansprüchen nicht die neue „Standardpumpe“ gegen eine neuere Hocheffizienzpumpe ausgetauscht werden.    …. Es sei denn, die Standardpumpe überlebt ihre Garantiezeit nicht …

Die Heizungspumpe ist für eine bestimmte Fördermedientemperatur ausgelegt (z.B. + 2 °C bis + 110 °C). Das bedeutet, dass hier sowohl bei solarthermischen Anlagen als auch bei Kaltwasseranlagen auf die zulässige Betriebstemperatur zu achten ist und entsprechend zulässige Pumpe (z.B. „Solarpumpe“) zu wählen ist.

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Neben einer ( hocheffizienten ) Heizungspumpe ist in diesem Fall zusätzlich eine Solarpumpe und eventuell auch eine Zirkulationspumpe für die Warmwasserversorgung erforderlich.


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