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Fensterfolie & Energie sparen


Kann man Energie sparen mit der richtigen Fensterfolie?

Energie sparen mit der richtigen Fensterfolie

Energie sparen mit der richtigen Fensterfolie

Jedes Jahr läuft einem ein Schauer über den Rücken, wenn die Energiekostenabrechnung ansteht. Jedes Jahr steigen die Kosten für Heizung und Strom. Darunter leidet auch der Geldbeutel. Eine Möglichkeit, Energiekosten zu sparen, könnte die Anbringung einer Fensterfolie sein.

 

Wie wirkt eine Fensterfolie im Sommer?

Die Fensterfolie (und speziell die  Sonnenschutzfolie) ist eine Folie, die die Sonnenstrahlen reflektiert. Es gibt sie in verschiedenen Dunkelstufen. Je dunkler die Folie, desto kühler bleibt es im Rauminneren. So können die dunkelsten Fensterfolien die Raumtemperatur um bis zu 7 Grad Celsius „reduzieren“. Gerade in warmen Räumen wie in Dachgeschosswohnungen oder in Zimmern mit großen, nach Süden ausgerichteten Fensterfronten kann man im Sommer so viel Geld für Klimaanlage und Ventilatoren sparen.

In vielen Fachgeschäften kann man die Folien erwerben. Auch im Internet gibt es Shops, in denen man Sonnenschutzfolien günstig kaufen kann. Um die Folien am Fenster anzubringen, braucht man nur etwas handwerkliches Geschick oder die Hilfe eines Fachmanns. Richtig montiert halten die Folien mehrere Jahre, ohne an Funktionalität einzubüßen.

 

Wie wirkt die Fensterfolie im Winter?

Im Sommer hilft die Fensterfolie also dabei, Energie zu sparen. Aber was ist im Winter? Auch hier werfen die Fensterfolien die Sonnenstrahlen zurück. Man kann sich fragen, ob es dadurch im Raum nicht kälter wird und die Heizkosten steigen, da die Sonne nicht so stark ins Zimmer scheinen kann.

Es stimmt, dass die Fensterfolie auch im Winter die Strahlen zurückwirft. Doch da die Sonne zwischen November und März ohnehin nur sehr kurz scheint und die Sonnenstrahlen weniger Kraft haben, wären sie bei den meisten Bestandsgebäuden nicht in der Lage, ein Zimmer spürbar zu erwärmen. Die Mehrkosten für die Heizung sind nicht mit der gesparten Energie für Klimaanlagen im Sommer vergleichbar. Allerdings könnten die Stromkosten ein wenig höher sein, da man, je nachdem welche Folie man benutzt, etwas früher das Licht einschalten muss.

Bei schlecht isolierten Fenstern helfen Fensterfolien im Winter, sogar Heizkosten zu sparen. Denn der so genannte „Kälteeffekt“ wird verringert. Ist eine Fensterscheibe schlecht isoliert, kann viel Wärme durch die Scheibe entweichen und Kälte ins Zimmer hinein. Eine Fensterfolie wirkt hier etwas isolierend.

Gerade in warmen Räumen oder bei Zimmern mit alten, schlecht isolierten Fenstern kann man mit einer speziellen Kälteschutzfolie Energie sparen. Ob man im heimischen Wohnzimmer Kosten sparen kann, hängt vom Fenster und der Größe ab. Doch mit hoher Wahrscheinlichkeit wird man auch nicht mehr Energie verbrauchen.

Dabei kann die „richtige“ Fensterfolie je nach Verwendungszweck (Sonnenschutz, Wärmeschutz, UV-Schutz, Sichtschutz) in einem speziellen Folien-Shop auswählen.

 

Sonnenschutzfolien; Foto: Lupo / pixelio.de

Sonnenschutzfolien; Foto: Lupo / pixelio.de

Der Tipp: Die Fensterfolie mit einem Luftzwischenraum anbringen

Besonders effektiv erweist erweist es sich bei einfachverglasten Fenstern, wenn die Folie über den Fensterrahmen gespannt wird, so dass zwischen Folie und Glasscheibe ein Luftzwischenraum entsteht. Dieser Luftzwischenraum ist meist 1 bis 2 cm breit und wirkt wie eine weitere Isolationsschicht. Natürlich wird diese Folie kein hochmodernen wärmeschutzverglastes Fenster ersetzen können, dennoch können die Wärmeverluste bei einfachverglasten Fenster durch das Aufbringen einer Fensterfolie mit Luftzwischenraum nahezu halbiert werden.

 

Energieeinsparung durch eine Fensterfolie mit Luftzwischenraum bei einer Innentemperatur von 20 °C und einer Außentemperatur von 0 °C:

                  • Einfachverglastes Fenster (Ug=5,7 W/m²K): ca. 110 Watt Wärmeverlust pro Quadratmeter Glasfläche
                  • Einfachverglastes Fenster mit Fensterfolie und 1 cm Luftzwischenraum (U-Wert ca. 3 W/m²K): ca. 60 Watt Wärmeverlust pro Quadratmeter Glasfläche

Das entspricht somit einer Einsparung von etwa 50 Watt pro Quadratmeter Fensterfläche. Die Wärmeverluste würden sich also in diesem Beispiel nahezu halbieren.

 

Wie dieses Berechnungsbeispiel zeigt, ist Energie sparen mit der richtigen Fensterfolie möglich. Die Fensterfolie ist sehr preiswert, dafür natürlich nicht so langlebig und robust, wie ein neues Fenster.

 

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