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Dämmung – ein Dämmwahn mit Folgeschäden oder nur Medienpropaganda? Teil 8/11


Der Dämmwahn führt zu Bauschäden ? Teil 8/11

 

In den Medien werden seit geraumer Zeit Folgeschäden infolge der Fassadendämmung diskutiert und als Dämmwahn beschrieben. Was ist am Dämmwahn und den enormen Bauschäden wirklich dran?

Zunächst muss festgestellt werden, dass diese Berichte und Dokumentationen größtenteils die Schäden zwar sehr anschaulich darstellen, jedoch kaum fundierte Hintergründe der Ursachen und Statistiken zur Häufigkeit der Zahlen geben. Auf jeden Fall sind viele Hauseigentümer infolge dieser Bericht deutlich stärker verunsichert als vorher.

Im Folgenden sollen daher einzelne Mythen aufgegriffen und erklärt werden:

 

Dämmwahn – Mythos 8: Spechte zerstören die Dämmung und nisten bevorzugt in der Dämmung

 

Bevorzugt in der Nähe von Parkanlagen und Gärten kann es vereinzelt vorkommen, dass Vögel auf die Idee kommen, ein Loch in die Fassadendämmung zu arbeiten und darin zu nisten. Hat ein Vogel dieses Prinzip erst einmal erkannt, wird er es immer wieder versuchen. Leider gibt es – nach Wissen der Autoren – keine Statistik, die diese Fälle beziffern kann. Ebenfalls existieren keine Studien über die Motivation dieser Vögel. In manchen Gegenden kommt es häufiger vor und in anderen deutlich seltener. Das wäre auf jeden Fall eine sehr interessante Studienarbeit für eine Universität, die sich mit derartigen Phänomenen beschäftigt.

Aktuell praktizierte Lösungen:

Die Wahl eines anderen Dämmstoffes hilft hier kaum weiter. Falls jedoch vor Beginn der Dämmarbeiten das Problem bereits bekannt ist, könnte als Alternative statt eines Wärmedämmverbundsystems auch eine Vorhangfassade gewählt werden.  Bei einer vorgehängten Fassadenkonstruktion wird eine Unterkonstruktion aus Holz- oder Metallprofilen angebracht, an der eine Fassadenverkleidung aus unterschiedlichsten Materialien (Holzschalung oder –platten, Faserzementplatte etc.) als Wetter- und Vogelschutz aufgehängt werden kann. Zwischen der Unterkonstruktion wird natürlich die Wärmedämmung eingebracht. Wichtig ist hierbei immer eine winddichte Ausführung.

 

Dämmwahn – Mythos 8: Spechte zerstören die Dämmung und nisten bevorzugt in der Dämmung

Foto: Gedämmte Fassade mit Spechtlöchern

 

Weitere Mythen zum Thema Dämmwahn (Beiträge folgen in Kürze)

 

  • Dämmwahn – Mythos 1: Dämmung ist nur Geschäftemacherei der Hersteller-Industrie und der Handwerksfirmen
  • Dämmwahn – Mythos 2: Außendämmung führt immer zum Algenwachstum
  • Dämmwahn – Mythos 3: Biozide müssen der Fassade grundsätzlich zur Verhinderung des Algenwachstums beigefügt werden und belasten enorm unsere Umwelt
  • Dämmwahn – Mythos 4: Ungeahnte Brandgefahr bei gedämmten Fassaden
  • Dämmwahn – Mythos 5: Pfusch in der Bauausführung – Bauschäden sind vorprogrammiert
  • Dämmwahn – Mythos 6: Wände können nach der Dämmung nicht mehr atmen
  • Dämmwahn – Mythos 7: Dämmung führt zu Feuchte- und Schimmelschäden
  • Dämmwahn – Mythos 8: Spechte zerstören die Dämmung und nisten bevorzugt in der Dämmung
  • Dämmwahn – Mythos 9: Dämmung führt nach Jahren zum ungeliebten Marienkäfereffekt auf der Fassade
  • Dämmwahn – Mythos 10: Der Schallschutz von Gebäuden wird durch die Dämmung erheblich verschlechtert
  • Dämmwahn – Mythos 11: Das Fassadenbild wird durch die Dämmung zerstört

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