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Die Hitzewelle mit einer mobilen Klimaanlage überstehen

Die Hitzewelle mit einer mobilen Klimaanlage überstehen

Die Hitzewelle mit einer mobilen Klimaanlage überstehen

Die Hitzewelle mit Temperaturen am Tag von über 30 °C, nachts kaum Abkühlung führt dazu, dass sich die Räume von Tag zu Tag immer mehr aufheizen. Eine mobile Klimaanlage wird daher gern eingesetzt, um die Temperaturen in den Räumen erträglich zu halten.

Doch halten die mobilen Klimageräte auch das was sie versprechen? Und für welches Gerät sollte man sich entscheiden?

Neben den bekannten fest installierten Splitgeräten gibt es im Baumarkt oder in vielen Online-Shop zahlreiche mobile Kleinklimageräte, auch Monoblockgeräte genannt.

 

Vorteile und Nachteile einer mobilen Klimaanlage

Der Vorteil dieser mobilen Klimageräte ist vor allem, dass sie bei Hitze schnell und flexibel einsetzbar sind. Man kann sie für kleine Räume nutzen und auch schnell in verschiedenen Räumen einsetzen. Ein Kaufpreis zwischen 200 und 1.000 Euro ist ebenfalls für die meisten überschaubar.

 

Der Nachteil ist vor allem, dass sie relativ viel Strom verbrauchen. Dabei ist die mobile Klimaanlage etwa 20 Prozent ineffizienter als ein fest installiertes Splitgerät. Zudem wird bei einem mobilen Klimagerät die Wärme über einen Abluftschlauch fortgeführt. Das bedeutet, dass in der Regel irgendwo ein Fenster für diesen Abluftschlauch geöffnet sein muss, so dass zeitgleich auch wiederum warme Luft von außen in den Raum einströmt. Ein weiterer Nachteil dieser mobilen Klimaanlage ergibt sich aus der Lautstärke. Eine mobile Klimaanlage ist mit bis zu 65 Dezibel und teilweise sogar mehr vergleichsweise laut und wird daher oft als störend empfunden. Eine Lautstärke von 50 Dezibel entspricht etwa der Geräuschkulisse bei normalem Straßenverkehr oder dem Vogelgezwitscher. 10 Dezibel mehr entspricht bereits einer Verdopplung der Lautstärke.

 

Worauf ist beim Kauf einer mobilen Klimaanlage zu achten?

Wichtige Entscheidungskriterien sollten sein

  • Mobile Neugeräte weisen meist die Effizienzklasse A auf.
  • Lärmentwicklung. Die maximale Lärmentwicklung, angegeben in Dezibel (dBA), liegt bei den meisten Geräten zwischen 53 und 65 dB(A).
  • Angaben zur Kühlleistung. Je größer der Raum bzw. je höher Sonneneinstrahlung aufgrund großer Fensterflächen, umso höher ist der Kühlbedarf. Vereinfacht kann man von etwa 60 bis 100 W je Quadratmeter Raumfläche ausgehen. Das bedeutet, dass ein mobiles Klimagerät mit 2.000 W Leistungsaufnahme ungefähr für einen Raum von 20 bis 35 m² Fläche einzuplanen ist.
  • Zusatzleistungen mancher Geräte, wie Entfeuchtung, Lüftungsfunktion, Regelbarkeit etc.
  • Der Kaufpreis liegt bei den meisten Geräten zwischen 200 und 1.000 Euro.

 

Mobile Klimageräte im Vergleich 2019 sind hier zu finden: hier

 

Mobile Klimaanlgae

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Mit welchen Stromkosten ist zu rechnen?

Wenn man davon ausgeht, dass man ein mobiles Klimagerät mit 2.000 W Leistungsaufnahme bei Hitze täglich 5 Stunden betreibt, so ergibt sich ein Stromverbrauch von

10 kWh je Tag bzw. 70 kWh je Woche. Bei einem Strompreis von 28 Cent je Kilowattstunden ergeben sich Stromkosten von 2,80 € je Tag bzw. 19,60 € je Woche.

Tipp zum Energie sparen

  • möglichst sparsame Nutzung der Geräte auch bei Hitze
  • Abkühlung der Räume um maximal 6 °C im Vergleich zur Außentemperatur

 

Welche Alternativen gibt es zu einer mobilen Klimaanlage?

Bevor man sich eine mobile Klimaanlage anschafft, sollte man nach kostengünstigen Alternativen suchen. Dies könnte beispielsweise sein:

  • Möglichkeiten der Nachtlüftung
  • außenliegende Rollläden, die tagsüber geschlossen werden
  • innenliegende Wärmequellen reduzieren (Kochen, Beleuchtung, Computertechnik)
  • Sonnensegel, Markisen, Fensterläden Gartenbegrünung etc. vor den Fenstern
  • Ventilatoren

 

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