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Terrasse und Terrassendach selber bauen


Terrasse und Terrassendach selber bauen

Viele Hausbesitzer, die einen großen Garten besitzen und handwerklich begabt sind, möchten sich eine Terrasse selber bauen. Am beliebtesten sind hierbei Holzterrassen. Zunächst benötigt man eine Skizze über das künftige Design. Art der Terrasse, die Größe und die Lage der Sitzplätze müssen hierbei zunächst festgelegt werden.

 

Terrasse und Terrassendach selber bauen; Bild: olga meier-sander / pixelio.de

Terrasse und Terrassendach selber bauen; Bild: olga meier-sander / pixelio.de

Für die Unterkonstruktion werden je nach Aufbau Beton, Betonsteine, Balken, Kies und Sand zum Auffüllen benötigt. Soll es eine Holzterrasse werden, so ist ein entsprechend witterungsbeständiges Holz zu wählen (Tropenholz oder heimisches Holz, wie beispielsweise Lärche oder Douglasie).

Tipps zum Aufbau einer Holzterrasse findet man unter:  Terrasse nach Wunsch. Wichtig ist dabei, dass das Holz „arbeitet“ und daher die Trägerbalken mit einigen Millimetern Abstand vom Haus zu verlegen sind.

 

Terrassendach selber bauen

Die neu geplante, gebaute oder die bestehende Terrasse kann noch eindrucksvoller und besser nutzbar werden, wenn sie überdacht ist. Hausbesitzer mit entsprechenden Erfahrungen können auch ein Terrassendach selber bauen. Sofern es bei größeren Terrassendächen statische Bedenken gibt, sollte jedoch ein Statiker das Vorhaben prüfen. In einzelnen Gebieten sind Terrassendächer übrigens auch genehmigungspflichtig. Bei Unklarheit kann der Hausbesitzer beim zuständigen Bauamt anfragen.

Die Ständer für das Terrassendach müssen entweder Einzelfundamente erhalten oder auf einer Betonsohle errichtet werden. Für die Holzbalken gibt es so genannte Balkenfüße, welche direkt in das Fundament einzusetzen sind. Sobald der Beton ausgehärtet ist, kann mit dem Aufbau begonnen werden. Die Ständer können an den Balkenfüßen befestigt werden. Hierbei ist unbedingt auf eine lotrechte Ausrichtung zu achten.

Anschließend können die beiden Pfetten auf die Ständer gelegt und mit Winkeln angeschraubt werden. Sofern möglich, kann die hintere Pfette auch direkt an der Hauswand verschraubt werden. Auf die Pfetten werden nun die Sparren mit einem Abstand zueinander von maximal 80 cm befestigt. Die hierauf anzubringenden Dachlatten berücksichtigen die Größe der aufzubringenden Dachplatten. Diese Dachplatten können bequem über einen Dachplatten-Onlineshop ausgesucht werden, wie beispielsweise http://www.dachplatten-onlineshop.de.


Grundsätzlich eignen sich für die Terrassenüberdachungen Kunststoffplatten aus PVC, Polycarbonat oder Acryl. Diese Platten können beispielsweise einschalige Lichtplatten, Wellplatten, Stegplatten oder Hohlkammerplatten sein. Bei der Auswahl sollte man sowohl die verfügbaren Größen (Breite, Länge und Stärke der Platten) und die Verarbeitbarkeit als auch die Farben, Strukturen und die Lichtdurchlässigkeit beachten. Bei besonderer Gefährdung kann auch die Hagelbeständigkeit der Dachplatten ein wichtiges Kriterium darstellen.

Ist erst einmal die passende Dachplatte gewählt, so ist bei der Anbringung auf ein leichtes Gefälle zur Schmutz- und Wasserableitung achten. Die Art der Befestigung wird in der Regel vom Hersteller vorgeben. Der Hersteller liefert zudem meistens auch gleich passendes Zubehör und eine Beschreibung, aus welcher beispielsweise das notwendige Mindestgefälle hervorgeht.

Zuletzt sind gegebenenfalls noch Wandschlussleisten zu befestigen und nicht zu vergessen: eine Dachrinne anzubringen.

Nun kann man sowohl bei Regen als auch bei Sonnenschein gemütlich auf der Terrasse sitzen und den Ausblick in den Garten genießen.

 

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