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Parkett fachgerecht verlegen


Parkett selbst verlegen – so funktioniert es

Wer seine Wohnung mit Parkett ausstatten möchte, der muss tief in die Tasche greifen. Allein schon die Materialkosten sind beträchtlich und wer einen Fachmann für die aufwändige Arbeit konsultiert, braucht ein gut bestücktes Portemonnaie. Doch man sollte den Punkt Qualität nicht außer Acht lassen und auch als Laie kann man den Parkettfußboden selbst verlegen und so eine Menge Geld sparen.

Parkett fachgerecht verlegen; Bild: Rainer Sturm / pixelio.de

Parkett fachgerecht verlegen; Bild: Rainer Sturm / pixelio.de

Die Technik

Bevor Sie mit der Arbeit beginnen, sollten Sie sich für eine bestimmte Verlegetechnik entscheiden. Hier haben Sie die Wahl zwischen Massivparkett und dem praktischen Fertigparkett mit Klick-System. Die Verlegung von konventionellem Massivparkett ist sehr aufwändig. Fertigparkett hingegen ist bereits vorbehandelt und versiegelt. Für Laien ist diese Methode somit die empfohlene. Hier haben Sie noch die Wahl, ob Sie sich für einen vollflächig verklebten Parkettboden entscheiden, oder die einfachere, sogenannte „schwimmende Verlegung“ bevorzugen, bei der die Paneele nur ineinander gesteckt werden.

 

Bevor es losgeht: Die Trittschalldämmung

Ein neuer Parkettfußboden sollte unbedingt über eine Trittschalldämmung verfügen. Andernfalls knackt und knirscht es bei jedem Schritt. Das ist schon in den eigenen vier Wänden störend, noch mehr aber für die Bewohner der darunter liegenden Wohnung. Der Einfachheit halber haben einige Hersteller deshalb Fertigparkett mit integrierter Trittschalldämmung im Angebot. Diese ist bereits an den Paneelen angebracht und spart Ihnen dadurch viel Arbeit. Bei Fachmärkten wie Parkett-Store24.de können Sie die unterschiedlichen Marken vergleichen und sich Ihren Wunschboden gleich nach Hause liefern lassen.


So kommt das Parkett auf den Boden

Haben Sie sich schließlich für Ihr Wunschparkett entschieden, sollten Sie dieses vor der Verlegung noch etwa 48 Stunden in dem Raum lagern, in dem es verlegt werden soll, damit es sich an das Raumklima anpassen kann. Dann kann es endlich losgehen.

Legen Sie sich zunächst die benötigten Materialien zurecht. Dazu gehören:
– eine Wasserwaage
– ein Zollstock
– ein Bleistift
– ein Hammer
– ein Schlagholz
– ein Zugholz
– eine Säge
– ein Schraubendreher
– Ausgleichsmasse für den Boden
– Eventuell Material zur Trittschalldämmung
– Optional eine Folie zum Abhalten von Feuchtigkeit
– Eventuell Leim

Zunächst wird der Boden vorbereitet, indem er von Feuchtigkeit und Schmutz befreit wird. Sollten Sie Unebenheiten entdecken, gleichen Sie diese mit der Spachtelmasse aus. Darauf wird die Folie ausgebreitet, um eindringende Feuchtigkeit zu vermeiden.
Danach verlegen Sie die Trittschalldämmung, sofern diese nicht bereits bei den Parkett-Paneelen inkludiert ist.
Nun wird das Parkett verlegt. Arbeiten Sie dabei am besten von links nach rechts. Achten Sie darauf, am Rand etwa 10-15 mm Platz zu lassen, da das Holz sich immer wieder je nach Temperatur ausdehnt und zusammenzieht. Die Fußleiste wird die Lücke später abdecken.
Die Seite mit der Nut zeigt dabei zur Wand. Das letzte Stück in der Reihe muss in der Regel mit der Säge gekürzt werden, damit es passt. Mit dem abgesägten Stück beginnen Sie die nächste Reihe.
Mit Hilfe von Hammer und Schlagholz klopfen Sie die Elemente noch einmal zusammen und verwenden am Ende einer Reihe das Zugeisen zum Festziehen. Am Ende bringen Sie mit Hilfe des Schraubendrehers die Fußleisten an die Wand und fertig ist Ihr neuer Parkettfußboden. Aber vergessen Sie nicht, dass so ein hochwertiger Belag auch die richtige Reinigung und Pflege benötigt, wenn Sie noch lange etwas davon haben möchten.

 

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