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Eine windige Fabriketage

Sonntag 19. August 2012 von Siegert


Eine windige Fabriketage

 

Maike und Roberta haben sich vor zehn Jahren mit einer Kommunikationsagentur selbstständig gemacht und seitdem wächst das Unternehmen. Sie haben Preise erhalten und Großkunden an Land gezogen. Das Büro, welches die beiden bisher mit Team bewohnt haben, entsprach so gar nicht dem Erfolg des Unternehmens. Sie hatten es sich bequem gemacht, nach all den Jahren, aber zum Schluss platzten die Räume aus allen Nähten, und Maike wollte sowieso immer in einer Fabrikhalle arbeiten, die alten Räumlichkeiten waren ihr schon immer zu dunkel.

Fabrik - Modernisierung; Foto: Rolf Handke / pixelio.de

Fabrik - Modernisierung; Foto: Rolf Handke / pixelio.de

Im Sommer vor vier Jahren war es dann endlich so weit, nachdem hunderte von Gewerbeimmobilien online und so einige auch vor Ort besichtigt wurden, zog die Firma in ein Fabrikgebäude, genau so, wie Maike es sich immer vorgestellt hatte.

 

Privat war auch Aufbruchstimmung, beide wollten am Stadtrand mit jeweiligem Ehemann ein kleines Haus bauen. Doch bevor sich das Team in der Fabrikhalle so richtig einleben konnte, zeigten sich erste Probleme. Die Fenster sahen zwar großartig aus, waren aber undicht und richtige Energiefresser. Die Wände waren schlecht isoliert und die Stromrechnung sprengte alles bisher dagewesene. Die Geschäftsführerinnen wussten, dass um zu überleben, man die Fixkosten gering halten muss. Es ist eine Sache ein Vorzeigebüro zu haben, eine andere deswegen Pleite zu gehen.

 

So haben beide einen Energieberater in Anspruch genommen und umgerüstet. Gewerbeimmobilien gibt es in verschiedenen Arten, Maike und  Roberta wussten zwar, dass sie aufgrund des alten Gebäudes mehr zahlen müssen, das Budget wurde dann aber doch mehr als gesprengt. Sie rechneten die Modernisierungsarbeiten durch, die ja nicht ohne sind, und es wurde schnell klar: Das Geld ist gut angelegt. Die Fabriketage wurde gedämmt, für das Energiesparen ein Generalschalter angelegt, der mit einem Klick alles ausschaltet, was nach einem Bürotag auch ausgeschaltet werden kann.

 

Die neuen Fixkosten sanken sofort rapide nach der Modernisierung, die Begeisterung war dementsprechend groß. Auch die neuen Häuser am Stadtrand so energiesparend wie möglich konzipiert. Maike und Roberta erklären genau so auch ihren beruflichen Erfolg. Sie sind mit der Zeit gegangen und haben nie rücksichtslos auf das schnelle Geld gebaut.

 

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Dieser Beitrag wurde erstellt am Sonntag 19. August 2012 um 05:04 und abgelegt unter Allgemein. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Sie können einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.

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