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Das neue Bad


Das neue Bad

Ein Bad einzurichten, scheint den meisten Menschen erst einmal nicht sonderlich schwer. Die Anschlüsse sind ja meist vorgegeben, so dass die Position der Dusche, des Waschbeckens, der Toiletten bereits im Rahmen der Planung des Badezimmers festgelegt wurden. Zur Einrichtung eines Badezimmers braucht es nun scheinbar nicht viel mehr als eine Ablage bzw. einen kleinen Schrank und ansprechende Kleinutensilien. Doch mit dieser Denkweise macht man sich die Sache doch etwas zu einfach und außerdem muss der richtige Schrank ja auch erst einmal gefunden werden.

 

Das neue Bad; Foto: birgitH / pixelio.de

Das neue Bad; Foto: birgitH / pixelio.de

Die richtigen Badmöbel für das Bad finden

Hängeschränke, Waschtisch-Unterschränke, Hochschränke, Wandschränke, Regale, Sideboards, Abdeckplatten, Sideboards, praktische Spiegelschränke oder komplette Möbelanlagen – die modernen Sänitärhersteller bieten eine beachtliche Auswahl an verschiedenen Modellen! Zusätzlich muss man sich dann auch noch für ein ansprechendes Design und eine zu den Räumlichkeiten passende Funktionalität entscheiden. Auch aus Qualitätsgründen sollte man sich die Entscheidung nicht gar zu leicht machen. Die meisten Käufer machen ihre Entscheidung am optischen Eindruck fest. Das ist sicherlich kein schlechtes Vorgehen, ist dieser doch dafür verantwortlich, dass man sich letztendlich im eigenen Bad wohlfühlt. Ein weiteres Kriterium sollte das verwendete Material der Badmöbel sein. Für welches Material man sich entscheidet, ist zunächst Geschmacks- und Gefühlssache. Jedoch sollte im Bad grundsätzlich auf Materialien geachtet werden, die auch erhöhte Feuchtigkeit vertragen können. Das betrifft sowohl einzelne Wasserspritzer als auch eine erhöhte Luftfeuchtigkeit im Raum. Daher spielen das Material und deren Verarbeitung eine besondere Rolle.

Typische Materialien für Badmöbel sind:

  • Sperrholz
  • Spanplatten
  • MDF (mitteldichte Faserplatten)

 



Sperrholz wird häufig für Badmöbel verwandt. Der große Vorteil ist, dass das Sperrholz im Vergleich zum Massivholz wesentlich weniger arbeitet. Das Sperrholz wird als Platte aus mindestens drei kreuzweise zueinander verleimte Lagen hergestellt. Hierdurch kann das Material weniger Quellen oder Schwinden.

Spanplatten bestehen aus zerkleinerten und miteinander verleimten Holzresten. Jedoch ist dieses Holz sehr feuchteempfindlich und kann bei Wasserzufuhr sehr leicht aufquellen. Die Oberfläche der so gefertigten (rohen) Spanplatten muss daher bei Badmöbeln unbedingt noch versiegelt werden. Insbesondere sensible Bereiche, wie Kanten, die beispielsweise mit Massivholzanleimer, Kunststoffstreifen oder Furnierstreifen geschützt werden, könnten bei Beschädigung und Wassereinwirkung irreversibel aufquellen.

MDF sind mitteldichte Faserplatten, die aus zerkochten Holzfasern und Leim unter hohem Druck zu Platten gepresst wurden. Typische Merkmale sind äußerst glatte Oberflächen, vergleichsweise schweres Material und relativ hohe Wasserbeständigkeit. Dieses Material ist daher bestens für Badmöbel geeignet, jedoch ist es auch meistens teurer als andere Materialien.

Insgesamt sollten sich die Farben und das Material im Bad mit der restlichen Einrichtung natürlich auch nicht „beißen“.

 

Sonstige Einrichtungstipps für das Bad

Besonders gut wirkt meist ein einheitlicher Farbton im Bad, weil Harmonie im Bad wichtig ist. Mit Bedacht sollten auch die Lichtquellen und gegebenenfalls auch die Verdunklungsmöglichkeiten ausgesucht werden. Je nach Lage des Bades kann es von Bedeutung, sein, dass beispielsweise beim Duschen oder Baden der Blick durchs Fenster verhindert wird.  Viele Weitere Informationen und zahlreiche praktische Einrichtungsideen findet man auch unter Reuter.

 

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1 comment to Das neue Bad

  • Wir (Familie aus Ostwestfahlen Lippe) haben bei unserem Neubau einen Tischler gebeten die Badmöbel zu bauen. Hauptsächlich hat er MDF verwendet und wir sind seit 4 Jahren super zufrieden. Mit Tischler war es immmer noch günstiger als die teuren von den großen Sanitäreinrichtungs-Hersteller

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