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Regelmäßig prüfen, ob sich ein Wechsel der Stromanbieter oder Gasanbieter lohnt


Wechsel der Stromanbieter oder Gasanbieter

Die Energiepreise sind bereits zum Jahreswechsel gestiegen und es kann auch im laufenden Jahr 2014 von weiteren Preissteigerungen ausgegangen werden. Hinzu kommt, dass gerade in dieser kalten und dunklen Jahreszeit mehr Energie, insbesondere für Beleuchtung und für Heizzwecke verbraucht wird. Dabei ist nicht nur die Beheizung der gesamten Wohnung oder die Warmwassserbereitung gemeint, sondern auch die Beheizung von Aquarien oder der Einsatz elektrischer Fußwärmer oder der Einsatz von Heizstrahlern oder ….Energiefresser gibt es im Winter deutlich mehr als im Sommer.
Stromanbieter Wechsel; Foto: Heizstrahler

Strompreisentwicklung 2014

Nur etwa 27 Prozent des gezahlten Strompreises entfallen auf die Beschaffung, den Vertrieb und die Marge. Etwa 22 Prozent des Preises sind Netzgebühren und die restlichen 51 Prozent sind ausschließlich Steuern und Abgaben.

Die Strompreise sind in den letzten 14 Jahren kontinuierlich – Jahr für Jahr – gestiegen. Auch in diesem Jahr werden weitere Strompreiserhöhungen erwartet.

 

Gaspreisentwicklung 2014

Der durchschnittliche Gaspreisanstieg lag im Jahr 2013 bei unter einem Prozent. Der Grund für diesen vergleichsweise geringen Anstieg lag insbesondere an den neuen Fördermöglichkeiten von Erdgas (sog. “Fracking” in den USA), so dass die Gaspreise auf dem Weltmarkt sogar gesunken sind. Diese günstigeren Preise werden leider nicht 1 : 1 an den Endverbraucher weitergereicht. Ferner sind  für Gasleitungen und -zähler die Netzgebühren in 2013 gestiegen, so dass dieses weltweite “neue Gasüberangebot” preislich beim Verbraucher kaum zu spüren ist. Insgesamt kann auch im Jahr 2014 von weiter steigenden Netznutzungsentgelten ausgegangen werden.

 

Angebote der Stromanbieter und Gasanbieter

Interessanter Weise bieten genau jetzt zahlreiche Anbieter neue Festpreise an. Doch gerade diese Angebote erweisen sich manchmal auch als Kostenfallen. So muss teilweise diese Festpreisgarantie “teuer” bezahlt werden, so dass insbesondere die Verbrauchspreise, manchmal sogar die Grundgebühren deutlich höher sind. Insgesamt können diese Tarife pro Jahr zwischen 50 und 100 Euro teurer als der Standardtarif des gleichen Anbieters ohne Preisgarantie. Hier lohnt es sich also, die voraussichtlichen Kosten genauer durchzurechnen.

Auch telefonisch melden sich aktuell manchmal Anbieter, um ihre Verträge dem Kunden direkt anzubieten. Leider ist im Rahmen eines kurzen Telefonats kein objektiver Vergleich möglich, so dass hierzu grundsätzlich nicht geraten werden kann. Sollte dieser Anbieter wirklich “der Günstigste” sein, so ist er auch mit einem Preisvergleich auf einem unabhängigen Vergleichsportal zu finden.

 

Ein Vergleich der Gas- und Stromanbieter

Mit sehr geringem Aufwand kann man schnell einen Strompreisvergleich oder Gaspreisvergleich durchführen und ermitteln, ob sich ein Wechsel lohnt. Günstige Gas- oderStromanbieter sind heutzutage nicht für die “Ewigkeit” günstig. Das bedeutet, auch bei einem Wechsel vor zwei Jahren kann sich manchmal bereits ein erneuter Anbieterwechsel wieder lohnen. Die Empfehlung der Autoren lautet: Mindestens alle zwei Jahre einen Anbietervergleich durchführen.

Hierbei sollte natürlich auch auf Kündigungsfristen und weitere Vertragsbedingungen geachtet werden. Durch die Eingabe der Postleitzahl auf den Vergleichsportalen findet man direkt die günstigen Anbieter in der Region. Dabei muss die Wahl nicht immer auf den “Günstigsten” fallen, sondern möglicherweise auf einen Anbieter mit kundenfreundlicheren Vertragskonditionen.



Auch für Hausbesitzer, Wohnungseigentümer oder Mieter, die auf Ökostrom oder Biogas umsteigen möchten, bieten sich verschiedene Möglichkeiten. Ökotarife sind heutzutage absolut konkurrenzfähig. Die meisten Tarife sind nicht oder nur kaum teurer als vergleichbare Standard-Tarife. Weitere Informationen zum Gaspreisvergleich erhalten Sie hier.

Ein Vergleich der Gas- und Stromanbieter ist grundsätzlich kostenlos und absolut unverbindlich es wird lediglich die Postleitzahl und der Energieverbrauch des Vorjahres (Angabe in Kilowattstunden kWh) benötigt. Sollten nach dem Vergleich noch Fragen zum Tarif oder zum Anbieter bestehen, kann man sich auch jederzeit an neutrale Beratungsstellen wenden, beispielsweise die Verbraucherzentralen.

 

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